Tägliche Archive: 7. September 2015


Zweite Etappe Frühlingswanderfahrt 2015

Und hier ist natürlich auch der Artikel über die zweite Etappe!

Der zweite Teil der diesjährigen Frühlingswanderfahrt des Ruderclubs am Kopernikus Gymnasium in Niederkassel (RCKG) auf der Lahn begann am Pfingstsamstag in Balduinstein. Nach der Ankunft wurden die Ruderboote startklar gemacht und nach einer Woche Pause ging es endlich weiter!

Das erste Ziel lautete Laurenburg. Dieses lag nur 12 km und zwei Schleusen vor uns, so dass der erste Wanderfahrtentag sehr entspannt und gemütlich begonnen werden konnte. Ein guter Start! Auf dem Wasser trafen wir einen anderen Ruderverein aus Bonn mit 11 Booten, der uns die restliche Wanderfahrt immer begleitete. Nachdem wir in Laurenburg angelegt hatten, bezogen wir unser Übernachtungsdomizil und bereiteten unser Gruppenabendessen vor. Im Anschluss an das Essen besuchten wir alle zusammen das Gemeindefest in Laurenburg, auf dem wir viele der Bonner Ruderer antrafen.

Der nächste Morgen startete spät gegen 10 Uhr mit einem ausgiebigen Frühstück und anschließendem Aufräumen. Wir hatten keine Eile, so dass unsere Boote erst gegen 13:00 Uhr auf dem Wasser waren und sich auf in Richtung Bad Ems machten. Doch aufgrund von Verzögerungen hatte die letzte und vierte Schleuse an diesem Rudertag schon geschlossen. Nun musste improvisiert werden, denn nach knapp 30 km sehnten sich die Ruderer nach einer ausgiebigen Dusche und einer stärkenden Mahlzeit. Eine Lösung wurde schnell gefunden und die Boote wurden vor der Schleuse aus dem Wasser geholt. Den restlichen Weg bis zum Campingplatz –circa einen Kilometer- ging es dann zu Fuß. Dort verbrachten wir wieder einen schönen Abend.

Am nächsten Morgen standen die letzten 11 km auf der Lahn und einige Kilometer auf dem Rhein an. Kurz vor der Lahnmündung machten wir eine etwas längere Mittagspause in Lahnstein. Die folgenden Kilometer auf dem Rhein flogen aufgrund der starken Strömung nur so dahin. Gegen 17 Uhr erreichten wir Neuwied. Dort verbrachten wir unseren letzten gemeinsamen Abend in einem kubanischen Restaurant.

Die letzte Etappe stand an, nur noch 52 km und man war wieder zurück in Mondorf. Auch diese letzte Etappe wurde ohne große Komplikationen über die Runden gebracht. In Mondorf am Bootshaus angekommen wurden die Boote ordentlich gesäubert und ein Vereinsmitglied hatte für die Ruderer Pizza organisiert, die mit großer Begeisterung verspeist wurde. Schon bevor man nach Hause aufbrach, stand die Frage nach der nächsten Wanderfahrt im Raum. Die Antwort darauf ist einfach: „Nächstes Jahr, gleiche Zeit, andere Tour! Wir freuen uns drauf!“

Unsere Wanderfahrt nochmal kurz zusammengefasst: 8 Tage, 3 Boote, 13 Teilnehmer, 5 Taufen,       4 verschiedene Unterkünfte, 19 Schleusen und insgesamt 203 Kilometer und wie jedes Jahr ein großer Spaß!


Erste Etappe Frühlingswanderfahrt 2015

Auch wenn es leider schon sehr lange her ist, sollen natürlich die Artikel über unsere Frühlingswafas nicht in Vergessenheit geraten! Hier also der Artikel zur ersten Etappe….

Frühlingswanderfahrten 2015

Traditionell ging es dieses Jahr für die Mitglieder des Ruderclubs am Kopernikus Gymnasium (RCKG) an Christ Himmelfahrt und Pfingsten auf Frühlingswanderfahrt an die Lahn.

Früh am Morgen begann für 12 vollmotivierte Ruderer, mit 6 Wanderfahrt-Neulingen, die beschwerliche Reise mit dem Zug nach Wetzlar. Von dort sollte die erste kurze Wanderfahrtsetappe starten. In Wetzlar angekommen trafen wir den Rest der Teilnehmer, die mit einem Lehrer die Boote nach Wetzlar gebracht hatten. Wir waren nun mit 14 Rudern und Ruderinnen vollzählig und machten bei strahlendem Sonnenschein die drei Boote ruderbereit. Trotz der an diesem Tag nur sehr kurzen Etappe (11km) verbrachten wir den halben Tag auf Wasser aufgrund dreier Schleusen. Am Etappenende legten wir unsere Boote nach einem abenteuerlichen Anlegemanöver mitten in der Natur in Leun ab. Nun machten wir uns mit der Bahn auf nach Weilburg, was für die nächsten drei Nächte unseren Schlafplatz darstellen würde. Dort ankommen verbrachten wir einen schönen geselligen Abend mit leckerem selbstgekochtem Essen.
Der nächste Tag begann früh, so dass wir schon um kurz nach 10:00 Uhr wieder bei unseren Boote angekommen waren. Diese befreiten wir von oberflächlichem Schmutz und ließen die Boote mit viel Erfindungsreichtum wieder zu Wasser. Auch die heutige Etappe war wieder nicht allzu lang (15 km), so dass zwei Boote „barkten“ (Sich ganz nahe nebeneinander legen und gemeinsam den Fluss herabtreiben) und der Bootsproviant untereinander aufgeteilt wurde. Auch eine Schwimmpause für die kälteunempfindlichen Ruderer wurde eingelegt. Dennoch erreichten wir schon gegen 15:00 Uhr das Bootshaus in Weilburg. Der Nachmittag wurde nun auf verschiedene Art und Weise verbracht. Ein Boot beschloss noch eine Runde Rudern zu gehen, andere suchten einen Supermarkt auf und erkundeten die Stadt, während wieder andere die Sonne genossen und Schlaf nachholten. Abends wurde in einer geselligen Runde gegrillt.
Am nächsten Morgen konnte das Frühstück entspannter eingenommen werden, da keine Bahn erreicht werden musste. Anschließend machten sich die Ruderer auf, die längste Etappe der gesamten Wanderfahrt (25 km) zu bezwingen. Ein Highlight auf dieser Etappe stellt der 5,6 m breite und 195,26 m lange Schifffahrtstunnel in Weilburg dar, an den sich unmittelbar zwei Schleusen anschließen. Diesen gilt es unfallfrei zu passieren! Die restliche Etappe war danach weniger aufregend, so dass man nach getaner Arbeit das Ziel Runkel erkennen konnte. Auch hier war es wieder ein kleines Kunststück die Boote unbeschadet aus dem Wasser zu bekommen. Als dies geschafft worden war, nahm man die Bahn zurück nach Weilburg. Dort stand eine der wichtigsten Traditionen des RCKGs auf dem Plan: das Taufen der Wanderfahrten-Neulinge! Es dauerte eine Weile, aber es wurden alle Neuen gepackt und unter großem Jubel ins kühle Nass geworfen, um die Taufe „rechtskräftig“ zu machen. Anschließend machten wir uns alle fein, denn das traditionelle Abschlussessen stand an. Dazu kehrte man bei einem leckeren Italiener direkt an der Lahn ein.
Am letzten Tag galt es 9 km zu bezwingen. Doch auch dies war, nachdem man wiederholt mit der Bahn zu den Booten gelangt war, kein Problem. In Limburg angekommen, machten wir die Boote transportfähig, denn aufgrund einer Baustelle auf der Lahn musste die zweite Wanderfahrtsetappean Pfingsten in Balduinstein gestartet werden.